JUNG, WILD, FLÄMISCH. DAS IST UNSERE FEINE KÜCHE.
Stadt mit gutem Geschmack
Antwerpen probieren? Das geht so: Erst ein Besuch auf dem Markt FelixPakhuis, dann ein kulinarischer Spaziergang durch die Stadt und zum Abschluss ein Koch-Workshop. Dazwischen wird fleißig probiert: Edler Kaffee vom Barista, Antwerpse Handjes, Jenever und De Konnick Bier. Wer die feine Gastronomie schätzt, ist in Antwerpen genau richtig.
Auf den Tellern der Jong Keukengeweld, der jungen wilden Kochgeneration Flanderns trifft Kohlrabi auf Kaviar, daneben eine Liaison aus Lachsforelle, Granny Smith und Fenchel. Zum Dessert lösen Grüne-Tomaten-Mousse, Veilchenblumen oder auch mal Basilikumsorbet subtilen Gaumenkitzel und wahre Geschmacksexplosionen aus. Aber es geht auch typisch flämisch: Moules frites, Miesmuscheln mit echten belgischen Fritten sind ein Klassiker auf der Speisekarte.
Heimat des Stils
Antwerpen beweist nicht nur kulinarisch guten Geschmack: Modedesign, Diamanten, Kunst und Kultur sind in der Rubensstadt an der Schelde mindestens genauso präsent. Hier shoppen Sie sich durch junge Designermode und Boutiquen. Dort betrachten Sie alte Meister in Museen oder barocke Schätze in wundervollen Kirchen. Überall ein Genuss: Kosmopolitisches Stadtflair gepaart mit dem allgegenwärtigen Hauch von Stil.
Tipps:
Von Fleischeslust bis Veggie-Hauptstadt
Die junge Genter Kochgeneration legt die Förmlichkeiten der gehobenen Küche ad acta und verwöhnt ihre Gäste lieber mit bescheideneren aber hochwertigen Kreationen. Raffiniert sind diese allemal: Ziegenkäse, geeiste Limetten, lauwarme Räuchermakrele. Gleich drei Wärmegrade auf einem Teller. Der niedrig gegarte Lachs ist nur einen Hauch davon entfernt, noch roh zu sein.
Das Ambiente? So zwanglos wie die Speisekarte. Gegessen wird etwa an einfachen Holztischen, ein Vorspeisenteller kann auch zu zweit geteilt werden. Die hohe Küche soll in Gent für jeden zugänglich sein. Nicht zuletzt für Vegetarier: Zahllose vegane Restaurants machen Gent zur Veggie-Hauptstadt Europas. Selbst eingefleischte Gourmets lassen sich hier gerne fleischlos verführen.
Stadt der Türme
Drei Türme ragen über die mittelalterlichen Fassaden der Genter Häuser hinweg. Unter dem der St. Baafs-Kathedrale befindet sich der berühmte Genter Altar der Brüder van Eyck, ein Meisterwerk der leuchtenden Farben. Genauso wie die Stadt selbst: Wenn es dunkel wird, gehen in Gent die Lichter an. Tausende bunte Lampen lassen nachts die Stadt erstrahlen und schaffen eine außergewöhnliche Atmosphäre. Mindestens genauso schön ist das Patershol. Das Viertel mit seinen mittelalterlichen Gässchen ist das Herz der Stadt und die richtige Adresse, um die flämische Küche zu probieren.




